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EnBW und Dr. Neuhaus Telekommunikation kooperieren bei der Einführung von intelligenten Messsystemen


13.12.2013 - Chancen der Energiewende gemeinsam nutzen / Entwicklung kommerzieller Lösungen für intelligente Messsysteme im Rahmen des EnBW-Projektes zum flächendeckenden Rollout

 

Stuttgart / Hamburg. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, eines der führenden europäischen Energieversorgungsunternehmen, und die Dr. Neuhaus Telekommunikation GmbH, ein Innovator in der Industriekommunikation und Pionier im Bereich der M2M-Datenkommunikation, wollen ab 2014 gemeinsam 10.000 Messsysteme zum Erfassen, Steuern und Abrechnen des Stromverbrauchs in Baden-Württemberg testen. Ziel ist es, kommerzielle Smart-Meter-Lösungen zu entwickeln und dem Energiemarkt zur Verfügung zu stellen. In Labor- und mehreren Feldtests sollen zunächst grundlegende Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit, Einsatzmöglichkeiten sowie die Interoperabilität der eingesetzten Technologie gewonnen werden. Gleichzeitig wird die Gatewayadministration aufgebaut. Ab Mitte 2015 werden in einer Pilotphase die Massentauglichkeit von Systemen und Prozessen sowie die Interchangeability getestet. Im Jahr 2016 soll dann die flächendeckende Implementierung von intelligenten Messsystemen am Markt erfolgen.

 

2011 wurde der Einbau intelligenter Messsysteme mit Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) für zahlreiche Verbraucher verpflichtend, sobald Systeme verfügbar sind, welche insbesondere die Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit erfüllen. Die Einbauverpflichtung gilt beispielsweise ab einem Jahresverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden. "Mit der Novelle des EnWG hat der Gesetzgeber uns als Netzbetreiber eine anspruchsvolle Aufgabe übertragen", erklärt Dr. Christoph Müller, Mitglied des Vorstands der EnBW Regional AG. "Sobald am Markt verfügbar, werden wir über 800.000 unserer Netzkunden mit intelligenten Messsystemen ausstatten. Mit Dr. Neuhaus Telekommunikation haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner gefunden, der das nötige Know-how besitzt, die Anforderungen gemeinsam mit uns umzusetzen. Moderne Messsysteme ermöglichen dem Kunden nicht nur Transparenz in Sachen Energieverbrauch, sie schaffen auch die Grundlage für variable Tarife und neue 'smarte' Anwendungen. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der Energiewende."

 

"Durch das bei EnBW in 2012 gestartete Projekt zur Bewältigung der Herausforderungen des Rollouts haben wir die Möglichkeit, unsere Smart-Meter-Lösungen von Seiten der Industrie verifizieren zu lassen ", erklärt Thomas Bruckbauer, Geschäftsführer von Dr. Neuhaus Telekommunikation GmbH und ITF-EDV Fröschl GmbH. "Damit können wir gewährleisten, dass markttaugliche und rechtskonforme Lösungen gemäß den Vorgaben des BMWi und in Übereinstimmung mit dem EnWG rechtzeitig bereitgestellt werden."

 

Über Dr. Neuhaus
Die Firma Dr. Neuhaus Telekommunikation GmbH steht für Innovation in der Industriekommunikation und ist Pionier im Bereich der M2M-Datenkommunikation - vom Einzelprodukt bis zur übergreifenden Gesamtlösung. Sie stellt nicht nur Komponenten bereit, sondern auch Gesamtlösungen in Bezug auf Zähler, Gateway und Administrationssoftware. Das Portfolio umfasst einzelne Produkte bis hin zu einer umfassenden Ende-zu-Ende Kommunikationslösung. Die kontinuierliche Weiterentwicklungen der Lösungen hat Dr. Neuhaus und ITF-EDV Fröschl zu einem führenden Partner und Lieferanten für Versorgungsunternehmen und Smart Meter Dienstleister auf der ganzen Welt gemacht. Für weitere Informationen: www.neuhaus.de

 

Über EnBW
Mit einem Umsatz von über 19 Milliarden Euro im Jahr 2012 und rund 20.000 Mitarbeitern ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG eines der größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und Europa. Um den zukünftigen Anforderungen aus Markt, Politik und Gesellschaft gerecht zu werden und die Energiewende aktiv zu gestalten, hat sich die EnBW eine klare Fokussierung zum Ziel gesetzt. Sie konzentriert sich dabei auf zwei strategische Stoßrichtungen: die Sicherung der CO2-armen Erzeugung sowie die Etablierung von Angeboten für dezentrale Lösungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.enbw.com.